02:21 31 März 2020
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    Russland besitzt im Unterschied zu den USA keine einsatzbereiten Kurz- und Mittelstreckenraketen, wie am Donnerstag das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte.

    Russland habe keine in Dienst gestellten Kurz- und Mittelstreckenraketen, und habe solche auch nicht getestet, hieß es.

    Die Verantwortung für das Platzen des INF-Vertrags liege bei den Vereinigten Staaten und ihr Ausstieg aus dem Abrüstungsabkommen bedeute „ernsthafte Risiken für die internationale Sicherheit“.

    „Die Tatsache, dass die USA am 18. August 2019 eine Rakete mit der universellen Startanlage Mk-41 abgefeuert haben, die beim amerikanischen Raketenabwehrsystem in Rumänien und Polen eingesetzt wird, hat die russischen Vorwürfe gegen das Weiße Haus gerechtfertigt, wonach (mit Hilfe dieser Startanlage – Anm. d. Red. ) auch bodengestützte Raketen mittlerer und kürzerer Reichweite abgefeuert werden können“, so das Ministerium.

    Auch als der INF-Vertrag noch gültig gewesen sei, hätten die USA aktiv auf die Entwicklung einer bodengestützten Rakete mit einer verbotenen Reichweite hingearbeitet. Zum Zeitpunkt ihres Rückzugs aus dem Vertrag habe es schon Vorbereitungen für den Teststart gegeben.

    Die USA waren mit Wirkung vom 2. August offiziell aus dem bilateralen INF-Vertrag mit Russland ausgestiegen.

    Washington hatte zuvor die Einhaltung seiner Vertragsverpflichtungen ab dem 2. Februar 2019 mit der Begründung ausgesetzt, dass Russland systematisch gegen die Vertragsbedingungen verstoße.

    jeg/gs/sna

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    Tags:
    Russisches Verteidigungsministerium, Mittelstreckenraketen, INF-Vertrag, Russland, USA