07:49 22 September 2020
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    Großbritannien plant laut Julian Ball, dem Berater des Stabschefs der Luftstreitkräfte Großbritanniens, die durch russische Waffen geschaffenen Zugangsverbotszonen (A2/AD) mittels künstlicher Intelligenz zu bekämpfen.

    Die britische Webseite Jane’s 360 schreibt unter Berufung auf Ball, dass die Bedrohung durch die russischen Raketensysteme S-400, „Iskander” und „Bastion-M” von Großbritannien eine Antwort verlange. 

    Die Luftstreitkräfte des Landes arbeiteten jetzt an einer Abwehr der „Raketenblasen“, die die Zugangs- und Manövermöglichkeiten zu den einen oder anderen Regionen versperrten. (Es handelt sich um die so genannten A2/AD-Komplexe.) In solchen „Blasen“ spielten die Waffen der Typen „Iskander”, S-400 und „Bastion” eine Schlüsselrolle, da sie den Gegner daran hinderten, auf ihr jeweiliges Territorium zu gelangen.

    Laut Ball bemüht man sich jetzt, dieses Problem unter Anwendung  künstlicher Intelligenz sowie neuer Waffen und Ausrüstungen zu meistern. Der Militär betonte, die von Russland entwickelten Waffen stellten die Fähigkeit Großbritanniens, auf die sich verändernde Situation umgehend zu reagieren, in Frage.

    Als A2/AD wird das Konzept der Bewaffnung Russlands bezeichnet, das im Westen als „Zugangsverbotszone“ (anti-access/area denial) bekannt ist. Die Nato-Truppen können sich im Wirkungskreis dieses Waffensystems nicht sicher aufhalten bzw. bewegen.

    Der Raketenkomplex „Iskander-M” ist zur Zerstörung von Kleinzielen bestimmt. Dazu gehören Raketenkomplexe, Mehrfachraketenwerfersysteme, Fernartillerie, an Flugplätzen stationierte Flugzeuge und Hubschrauber sowie Kommando- und Vermittlungsstellen. Das Fla-Raketensystem S-400 spielt neben den Iskander-Anlagen und den  Anti-Schiff-Raketenkomplexen „Bastion” im Konzept A2/D2 die Hauptrolle.

    ls/mt

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    Tags:
    Großbritannien, Russland