12:08 20 Oktober 2020
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    Der Chef des Zentralkommandos der US-Streitkräfte, General Kenneth McKenzie, hat am Freitag die Meldungen über eine geplante Entsendung von 150 weiteren Militärs zum Patrouillieren im Nordosten Syriens dementiert.

    Im Gegenteil, sein Ziel sei eine Verringerung der Zahl der US-Soldaten in der Region, erklärte McKenzie.

    „Wir werden unsere Präsenz vor Ort nicht ausbauen, um diese Patrouillen durchzuführen“, sagte der General während einer Reise nach Bagdad. Zugleich räumte er ein, dass die Truppenstärke schwanken könne, weil sich Streitkräfte ständig nach Syrien und zurück bewegen.

    Zuvor hatte die Zeitung „New York Times“ berichtet, dass Washington etwa 150 Soldaten zu gemeinsamen Bodenpatrouillen mit der Türkei in den Nordosten Syriens schicken wollte.

    US-türkischer Streifendienst in Syrien

    Am 8. September starteten das türkische und das US-amerikanische Militär gemeinsame Patrouillen in einer sogenannten Sicherheitszone im Nordosten Syriens. Dabei wurden sie laut Angaben des türkischen Verteidigungsministeriums von Drohnen unterstützt.

    Syrien hat seinerseits den begonnenen gemeinsamen Streifendienst verurteilt.

    Im August einigten sich Ankara und Washington auf die Schaffung einer Sicherheitszone östlich des Euphrat. Diese soll als Puffer zwischen der türkischen Grenze und den syrischen Gebieten dienen, die von kurdischen Milizen kontrolliert werden.

    msch/sb/rtr/sna

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    Tags:
    USA, Patrouillieren, Patrouille, Kenneth F. McKenzie, Syrien