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10:45 15 Oktober 2019
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    Iranischer Marschflugkörper vom Typ Bavar-373

    Teheran warnt: US-Militärobjekte liegen in Reichweite iranischer Raketen

    © REUTERS / Tasnim News Agency / Handout
    Politik
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    Zwei US-Militärbasen und ein amerikanisches Schiff im Nahen Osten befinden sich im Visier des iranischen Militärs und werden im Falle von Kriegshandlungen Schlägen ausgesetzt sein, sagte der Befehlshaber der Weltraumtruppen des Korps der Islamischen Revolutionsgarden, Amir Ali Hadschisadeh.

    „Die Militärbasis in Al-Udeid (in Katar), die Militärbasis Al-Zafra (in den VAE) und ein amerikanisches Schiff im Golf von Oman befinden sich im Visier. Im Falle einer Antwort vonseiten Amerikas würden wir sie angreifen“, zitiert die Agentur Tasnim den Befehlshaber.

    Er betonte, dass alle US-amerikanischen Schiffe und Militärbasen im Umkreis von 2.000 Kilometern in der Reichweite iranischer Raketen liegen würden.

    Das iranische Außenministerium hat die Aussage von US-Außenminister Mike Pompeo, der Iran stehe hinter den Angriffen auf die Öl-Objekte in Saudi-Arabien, als Lüge zurückgewiesen.

    In der Nacht zum Samstag waren in zwei Ölraffinerien Saudi-Arabiens wegen Drohnenangriffen Brände ausgebrochen. Es handelt sich um die Betriebe des staatlichen Öl- und Gasunternehmens Saudi Aramco - im Bezirk Abqaiq im Osten des Landes und in dem östlich von Riad gelegenen Bezirk Churais.

    Als Folge wurde die Ölgewinnung gestoppt. Die beiden Betriebe fördern insgesamt 5,7 Millionen Barrel pro Tag, was mehr als die Hälfte der Ölproduktion in Saudi-Arabien ausmacht.

    Wie die jemenitischen Huthi-Rebellen erklärten, seien die saudischen Ölraffinerien von ihren Kämpfern mit Hilfe von zehn unbemannten Fluggeräten angegriffen worden.

    ls/mt

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    Tags:
    Mike Pompeo, Agentur Tasnim, Amir Ali Hadschisadeh, Jemen, Saudi-Arabien, USA, Iran