02:33 10 Juli 2020
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    Terrorkämpfer haben den humanitären Korridor „Abu al-Duhur“ zur Evakuierung von Zivilisten aus der syrischen Deeskalationszone Idlib gesperrt. Die Menschen können den Raum des Kontrollpunktes unter Androhung von Waffen nicht verlassen. Das teilte der Leiter des russischen Versöhnungszentrums in Syrien, Generalmajor Alexej Bakin, am Sonntag mit.

    „Illegale bewaffnete Formationen haben den humanitären Korridor ‚Abu al-Duhur‘ blockiert, um den Abzug von Flüchtlingen über einen von der syrischen Regierung eröffneten Kontrollpunkt unter Androhung des Gebrauchs von Waffen zu verhindern“, sagte er vor der Presse.

    Zuvor war mitgeteilt worden, dass die syrische Regierung am Freitag den humanitären Korridor und den Kontrollpunkt „Abu al-Duhur“ eröffnet hatte, um den Abzug von Zivilisten und Extremisten, die die Waffen strecken wollten, zu gewährleisten.

    Syrische Region Idlib

    Am 31. August hatte die syrische Regierungsarmee einseitig die Kämpfe in der Deeskalationszone Idlib eingestellt. Ende April hatte die syrische Regierungsarmee eine Offensive auf die letzte große Terroristenhochburg Idlib im Nordwesten Syriens eingeleitet.

    ns/sb/sna

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    Tags:
    Waffenruhe, Zivilisten, humanitärer Korridor, Terrorkämpfer, Alexej Bakin, Russland, Syrien