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05:38 15 Oktober 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Riad will internationale Ermittler einladen, Südkorea tötet Tausende Schweine, Israel wählt

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    Politik
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    Nachrichtenüberblick: Riad will internationale Ermittler einladen; Flüchtlinge geben Alter falsch an; Grüne lehnen Aufnahme von Rüstungsexporten nach Saudi-Arabien ab; Südkorea tötet Tausende Schweine; Parlamentswahl in Israel hat begonnen

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

    Riad will internationale Ermittler einladen

    Saudi-Arabien will die Vereinten Nationen und internationale Experten einladen, sich an den Ermittlungen zu den Angriffen auf wichtige Ölanlagen des Königreichs zu beteiligen. Ein saudischer Militärsprecher und das Außenministerium erklärten, bei den Bombardierungen am Samstag seien iranische Waffen benutzt worden. Ziel der Angriffe sei in erster Linie die internationale Energieversorgung gewesen. Der saudische Ölkonzern Aramco habe rund die Hälfte der Produktion stoppen müssen.

    Flüchtlinge geben Alter falsch an

    Einige nach Deutschland kommende Flüchtlinge geben einer neuen Studie zufolge ihr Alter falsch an, um einen besseren Asylschutz zu erhalten, der Minderjährigen zusteht. Rechtsmediziner der Uniklinik Münster haben in einer bislang nicht veröffentlichten Studie knapp 600 Altersgutachten aus den Jahren 2007 bis 2018 ausgewertet. Demnach waren etwa 40 Prozent der Flüchtlinge, die sich bei ihrer Einreise als Minderjährige ausgegeben haben und die in Münster untersucht wurden, 18 Jahre oder älter, wie ein Sprecher der Uni bestätigte.

    Grüne lehnen Aufnahme von Rüstungsexporten nach Saudi-Arabien ab

    Die Grünen im Bundestag lehnen die aus der Union geforderte Wiederaufnahme von Rüstungsexporten nach Saudi-Arabien ab. Es sei aberwitzig, angesichts der Eskalation im Golf die Risiken dort mit weiteren Rüstungsexporten noch mehr zu erhöhen, sagte die Grünen-Verteidigungspolitikerin Agnieszka Brugger der DPA. Zugleich habe sich an der Menschenrechtssituation in Saudi-Arabien und dem blutigen Krieg im Jemen nichts geändert und damit gebe es erst recht keinen Anlass, Exporte von Rüstungsgütern nach Saudi-Arabien zu fordern.

    Südkorea tötet Tausende Schweine 

    Nach ersten Fällen von Afrikanischer Schweinepest in Südkorea haben die Behörden damit begonnen, Tausende von Tieren zu töten. Die Krankheit sei in einer Schweinehaltung nahe der Grenze zu Nordkorea aufgetreten, teilte das Landwirtschaftsministerium heute mit. In einem Betrieb in Paju seien am Montag fünf Schweine gestorben. Als Vorsichtsmaßnahme gegen eine Ausbreitung der Seuche würden knapp 4000 Schweine in drei Zuchtbetrieben im Norden des Landes getötet. 

    Parlamentswahl in Israel hat begonnen

    Israel hat heute mit der Wahl eines neuen Parlaments begonnen. Rund 6,4 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen, die 120 Mitglieder der 22. Knesset in Jerusalem zu bestimmen. Landesweit stehen mehr als 11.000 Wahllokale zur Verfügung. Die meisten davon sind von 6.00 Uhr bis 21.00 Uhr deutscher Zeit geöffnet. Mit Schließung der Wahllokale werden erste Prognosen veröffentlicht.

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