00:24 27 Februar 2020
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    Das russische Außenministerium prüft derzeit die früher am Dienstag aufgetauchten Informationen über die mögliche Festnahme des Chefs von Sputnik Moldova, Wladimir Nowossadjuk, in Chisinau.

    Am Dienstag war mitgeteilt worden, dass der Chef von Sputnik Moldova in der moldauischen Hauptstadt festgenommen worden sei.

    Die Antikorruptionsstaatsanwaltschaft der Republik Moldau bekräftigte aber später diese Information nicht. „Derzeit können wir nicht bestätigen, dass Nowossadjuk festgenommen wurde. Untersuchungsaktivitäten werden demnach durchgeführt. Erst danach wird mitgeteilt, ob jemand festgenommen worden ist.

    Wie nun Russlands Außenministerium mitteilte, prüfe die Behörde die aufgetauchten Informationen.

     

    Laut den jüngsten offiziellen Angaben wurden dem Chef von Sputnik Moldova Betrug und Geldwäsche vorgeworfen. Wladimir Nowossadjuk wies alle Anschuldigungen zurück. Später kommentierte Nowassadjuk die entstandene Situation wie folgt:

    „Um 07:00 Uhr wurde bei mir alles durchsucht; nichts wurde gefunden; wir fuhren zur Staatsanwaltschaft zum Verhör.“

    Laut seinen Aussagen wurde ihm Betrug und Geldwäsche durch Strukturen von (dem Geschäftsmann Ilan) Schor vorgeworfen. „Ich war einer der Begründer der Unibank (…) Meine Rolle war dort, bei der gemeinsamen Sitzung teilzunehmen und dort abzustimmen. Man wählte eine Vorbeugungsmaßnahme: Ein Reiseverbot für 60 Tage; wenn ich wegfahren will, muss ich anrufen und das bekanntgeben“, sagte er.

    Das Verhör dauerte ihm zufolge zwischen 45 und 50 Minuten. Darüber hinaus wurde sein Haus untersucht: „Nichts wurde beschlagnahmt, keine Materialien außer dem Handy.“ Laut der Staatsanwaltschaft wurde Nowossadjuk nicht festgenommen.

    ak/ae/sna

     

     

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    Außenministerium, Festnahme, Chef, Moldau, Sputnik