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07:54 20 Oktober 2019
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    Bundeswehr-Ausbilder im Lager der kurdischen Peshmerga-Volksmiliz nahe der irakischen Stadt Erbil, August 2019

    Bundeswehr-Mandate für Anti-IS-Einsatz verlängert

    © REUTERS / AZAD LASHKARI
    Politik
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    Die Bundesregierung hat das Mandat für den Anti-IS*-Einsatz der Bundeswehr im Irak und in Syrien verlängert. Vorbehaltlich der Zustimmung des Bundestages wird das Mandat zur Ausbildung irakischer Sicherheitskräfte um zwölf Monate bis zum 31. Oktober 2020 ausgedehnt, teilte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Mittwoch mit.

    Begrenzt ist demnach das Mandat auf maximal 700 Soldaten von bisher 800. Verlängert wurde auch das Mandat für die in Jordanien stationierten vier Tornado-Jets für Aufklärungsflüge über Syrien und Irak sowie von Tankflugzeugen.

    Das Mandat für diesen Einsatz wurde laut Demmer bis zum 31. März 2020 verlängert. Das Engagement der Bundeswehr in der Region trage Früchte, sagte Demmer. Gleichwohl stelle die radikalislamische IS-Miliz nach wie vor eine Bedrohung dar, weshalb der Einsatz verlängert werden müsse.

    *Terrororganisation, in Russland verboten

    ai/rtr

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    Tags:
    Syrien, Deutschland, Irak, Anti-IS-Koalition, Mandat, Bundeswehr