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06:16 15 Oktober 2019
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    Patriot-Raketenabwehrsystem (Symbolbild)

    Pompeo verteidigt Patriot-Luftabwehrsysteme nach Panne in Saudi-Arabien

    © Foto: Michigan Army National Guard / Spc. Brian Pearson
    Politik
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    US-Außenminister Mike Pompeo hat die amerikanischen Luftabwehrsysteme Patriot nach dem jüngsten Vorfall in Saudi-Arabien verteidigt: Dass diese Systeme die Angriffe auf saudische Ölanlagen nicht abwehren konnten, ist laut dem Chefdiplomaten der Vereinigten Staaten nichts Außerordentliches.

    Das sagte Pompeo bei seiner Ankunft im saudischen Dschidda am Mittwoch.

    „Wir haben beobachtet, dass Luftabwehrsysteme weltweit mit unterschiedlichem Erfolg funktionieren“, zitiert der Pressedienst des State Department den US-Außenminister. „Auch die besten (Systeme – Anm. d. Red.) fangen nicht immer alles ab.“

    Die USA wollen nun laut Pompeo dafür sorgen, dass an der entsprechenden Infrastruktur und anderen Mitteln in Saudi-Arabien nachgearbeitet wird, damit solche Attacken in Zukunft weniger erfolgreich sind.

    Als Reaktion auf die Drohnen-Angriffe hatte der russische Präsident, Wladimir Putin, zuvor Saudi-Arabien vorgeschlagen, die russischen S-400-Raketensysteme zu kaufen. „Sie werden jegliche Objekte der saudischen Infrastruktur zuverlässig schützen”, versprach Putin.

    Angriff auf saudische Ölanlagen

    Die größten Ölraffinerien des staatlichen Öl- und Gasunternehmens Saudi Aramco – im Bezirk Abqaiq im Osten des Landes und in dem östlich von Riad gelegenen Bezirk Churais – waren in der Nacht auf Samstag mit Drohnen angegriffen worden. Jemens Huthi-Rebellen bekannten sich zu den Attacken.

    Trotzdem machten die USA den Iran für den Angriff verantwortlich. Teheran wies die Anschuldigungen zurück und betonte, der Vorfall sei für die ganze Region nachteilig und nicht im Interesse des Iran.

    ta/ae

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