07:58 07 Dezember 2019
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    US-Präsident Donald Trump (2L) und sein ehemaliger Sicherheitsberater John Bolton (Archivbild)

    Bolton kritisiert Trumps Außenpolitik – Medien

    © REUTERS / Carlos Barria
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    Der entlassene US-Sicherheitsberater John Bolton hat sich kritisch zur Außenpolitik des Präsidenten Donald Trump geäußert. Das berichtet die Zeitung „Politico” unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Quellen.

    Bolton sagte demnach bei einem privaten Mittagessen am Mittwoch, die Einladung der radikalislamistischen Taliban nach Camp David, zum Landsitz des US-Präsidenten, sei ein „schlimmes Signal” und „respektlos“ gegenüber den Opfern der Terroranschläge vom 11. September 2001 gewesen, weil sie das verantwortliche Terrornetzwerk al-Qaida* beherbergt hätten.

    Er betonte unter anderem, dass jegliche US-Verhandlungen mit Nordkorea und dem Iran „zum Scheitern verurteilt” seien. Denn die beiden Seiten seien nur an Gesprächen interessiert, um eine Lockerung der Sanktionen auszuhandeln.

    Bolton wollte sich auf Anfrage dazu nicht äußern.

    Boltons Rauswurf

    Trump hatte den Hardliner Bolton am Dienstag vergangener Woche überraschend wegen inhaltlicher Meinungsverschiedenheiten gefeuert. Bolton verkündete dann selbst via Twitter, er habe seinen Rücktritt angeboten und sei nicht rausgeworfen worden.

    Nach Boltons Abgang hatten mehrere Medien über den US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, als möglichen Nachfolger berichtet.

    Am Mittwoch hatte Trump angekündigt, dass der Diplomat Robert O'Brien der neue Nationale Sicherheitsberater sein werde.

    *Terrororganisation, in Russland verboten

    jeg/ae

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    Entlassung, John Bolton, Donald Trump, USA