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00:45 15 Oktober 2019
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    Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif (Archiv)

    Irans Minister über neue US-Sanktionen: Anzeichen für Verzweiflung

    © REUTERS / Lai Seng Sin
    Politik
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    Die von den USA verhängten Sanktionen gegen die Zentralbank des Irans zeugen dem iranischen Außenminister Mohammed Dschawad Sarif zufolge von Verzweiflung und vom Scheitern eines „Maximaldrucks“.

    „Die US-Sanktionen gegen die Zentralbank widerspiegeln: Verzweiflung und das Scheitern ihres ‚Maximaldrucks‘, die vom CBI errichteten Hindernisse für die Finanzierung der Importe von Lebensmitteln und Medikamenten für unser Volk, die Angst des ‚B-Teams‘ davor, dass die USA ihre Verhandlungen wieder aufnehmen, und den Versuch des ‚B-Teams‘, US-Präsident Donald Trump in einen Krieg hineinzuziehen“, schrieb Sarif am Samstag auf seiner Twitter-Seite.

    ​Der Minister meint mit dem „B-Team“ eine „Vereinigung“ von Politikern, so von dem US-amerikanischen Ex-Präsidentenberater John Bolton, dem israelischen Premier Benjamin Netanjahu, dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman und dem Kronprinzen der VAE, Muhammad bin Zayed Al Nahyan.

    Die USA hatten am Freitag im Zusammenhang mit den jüngsten Angriffen auf die Erdölindustrie von Saudi-Arabien Sanktionen gegen die Zentralbank und den Fonds für nationale Entwicklung des Irans verkündet. Washington macht Teheran für die Attacke gegen Saudi-Arabien verantwortlich, während Teheran alle Beschuldigungen zurückweist.

    US-Präsident Donald Trump bezeichnete die neuen Sanktionen als bisher „die schärfsten“. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Abbas Mousavi, bezeichnete die Sanktionspolitik Washingtons als ein Fiasko. Die Amerikaner seien nicht mehr die einzige ökonomische Supermacht, so Mousavi.

    ls/mt

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