19:02 16 Juli 2020
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    Der Außenminister Großbritanniens, Dominic Raab, hat im Gespräch mit der BBC am Sonntag die Beteiligung der Huthi-Bewegung an den Drohnenangriffen auf saudische Ölraffinerien bezweifelt – trotz Bekenntnissen der jemenitischen Rebellen.

    „Nach den Informationen, die ich gesehen habe, finde ich die Vermutungen, dass diese Angriffe von den Huthi-Rebellen stammten, völlig unplausibel und wenig glaubwürdig“, sagte Raab.

    Raab offenbarte nicht, wem London die Schuld für die Angriffe zuschreibt.

    „Bevor wir Verantwortung zuweisen, möchte ich absolut sicher sein. Denn dies würde bedeuten, dass die von uns ergriffenen Maßnahmen so robust und so umfassend unterstützt wie überhaupt möglich sind“, fügte der Minister hinzu.

    Angriffe auf saudische Ölanlagen

    Am 14. September kam es infolge von Drohnen-Angriffen zu heftigen Bränden in den größten Ölraffinerien Saudi-Arabiens in Abqaia und Churais.

    Zu den Attacken bekannten sich die Huthi-Rebellen, gegen die eine von Saudi-Arabien angeführte Koalition im Jemen kämpft. Dies wird jedoch von einigen Staaten bezweifelt. Saudi-Arabien behauptet, dass der Iran hinter den Angriffen stehe. Auch die USA machten Teheran dafür verantwortlich.

    msch/mt/rtr

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    Tags:
    Angriffe, Saudi-Arabien, BBC, Huthi-Rebellen, Dominic Raab, Großbritannien, Jemen