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09:23 15 Oktober 2019
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    Huthi-Kämpfer, Jemen (Archiv)

    So könnten die Huthis saudische Ölraffinerien attackiert haben – iranischer Außenminister klärt auf

    © AP Photo / Hani Mohammed
    Politik
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    Jemens Huthi-Rebellen sollen laut dem iranischen Außenminister Mohammad Dschawad Sarif den Radius ihrer Raketen selbständig vergrößert haben, was ihnen ermöglicht hat, die Ölanlagen in Saudi-Arabien anzugreifen. Dies erklärte Sarif gegenüber dem TV-Sender CBS.

    Ihm zufolge erhielten die Huthis Waffen von Ex-Präsident Ali Abdullah Saleh, der sie „während seiner langen Amtszeit für saudisches Geld gekauft hat“.

    Gleichzeitig bemerkte Sarif im Interview mit CBS, dass die Huthis über die Technologie und das Know-how verfügten, die es ihnen ermöglichten, ihre vorhandenen Waffen zu verbessern.

    Der iranische Außenminister betonte außerdem, dass Riad keinen Beweis für die Beteiligung Teherans an den Anschlägen erbracht habe.

    „Die Saudis zeigten eine Show, konnten aber nichts beweisen“, sagte der Minister.

    Angriffe auf saudische Ölanlagen

    Am 14. September lösten Drohnen-Angriffe Brände in den größten Ölraffinerien Saudi-Arabiens aus, das Königreich war gezwungen, die Ölproduktion um mehr als die Hälfte zu reduzieren. Der saudische Energieminister kündigte jedoch am 17. September an, dass die Ölvorräte dank der Verwendung der Reserven bereits wieder auf das vorherige Niveau zurückgekehrt seien.

    Zu den Attacken bekannten sich die Huthi-Rebellen, gegen die eine von Saudi-Arabien angeführte Koalition im Jemen kämpft. Trotzdem behauptet Saudi-Arabien, dass der Iran hinter den Angriffen stehe. Auch US-Außenminister Mike Pompeo machte Teheran dafür verantwortlich. Der Iran bestreitet kontinuierlich die Vorwürfe. Daraufhin verhängten die USA Sanktionen gegen Irans Zentralbank und schickten weitere Soldaten in den Nahen Osten.

    sm/sb

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    Tags:
    Saudi-Arabien, Mohammad Javad Zarif, Huthi-Rebellen