12:27 20 Februar 2020
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    Der russische Inlandsgeheimdienst FSB verfügt laut Sergej Beseda, dem Leiter der 5. Hauptverwaltung dieser Behörde, über Informationen über die Beteiligung der US-amerikanischen Geheimdienste an der Verlegung von Kämpfern der Terrormiliz IS* („Islamischer Staat“, auch Daesch) nach Nordafghanistan.

    Solche Aktivitäten würden darauf abzielen, die Lage an den südlichen Grenzen der GUS-Länder (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten) und künftig auch in den zentralasiatischen Staaten zu destabilisieren, sagte Beseda am Montag auf einer Tagung der Leiter der Aufklärungsdienste in Kasan.

    Er wies außerdem darauf hin, dass die Sicherheitsbehörden und die Nachrichtendienste der GUS verpflichtet seien, frühzeitig „gefährliche Tendenzen“ aufzudecken, um die Sicherheit zu gewährleisten und keinen „destruktiven Einfluss externer Kräfte“ zuzulassen.

    Das Treffen fand unter dem Vorsitz des Chefs des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR, Sergej Naryschkin, statt. Daran nahmen Delegationen aus Aserbaidschan, Armenien, Weißrussland, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan teil.

    *Terrororganisation, in Russland verboten.

    pd/sb/sna

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    Tags:
    Destabilisierung, Grenzen, IS, Terrorist, FSB, Russlands Auslandsgeheimdienst SWR