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03:25 20 Oktober 2019
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    Das vermutliche Wohnhaus der Familie Smolenkow in den USA

    „US-Agent“ Smolenkow als vermisst zur Fahndung ausgeschrieben

    © Sputnik / Michail Turgijew
    Politik
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    Russland hat Oleg Smolenkow, den die Medien als Informanten der US-amerikanischen Geheimdienste bezeichnen, als vermisst zur Fahndung in Russland ausgeschrieben. Das Innenministerium hat hierzu jedoch keine Details offenbart.

     „Laut der geltenden Gesetzgebung kann die beim zentralen Nationalbüro der Interpol beim Innenministerium Russlands gegebene Information über den Verfolgten nur auf Genehmigung des Initiators der Fahndung in die breite Öffentlichkeit gebracht werden“, heißt es in der Antwort auf die Anfrage von RIA Novosti, ob das Innenministerium Russlands die Fahndung gegen Smolenkow über die Interpol führt.

    Dabei wurde die Information darüber, wer der Initiator der Fahndung sei,  im Innenministerium nicht offengelegt.

    Zum ersten Mal hatte der US-TV-Sender CNN unter Verweis auf Quellen in der US-Administration von einem gewissen Agenten berichtet. Nach Angaben des TV-Senders soll Washington 2017 im Rahmen einer Sonderoperation „seinen Informanten“, der den russischen Behörden nahe stand, außer Landes gebracht haben.

    Der Autor des Artikels nannte ihn „einen der hochrangigsten verdeckten Informanten, der im Innern der russischen Führung gearbeitet hatte“. Es wurde zudem präzisiert, dass seine „dringende Evakuierung“ wegen eines fahrlässigen Umgangs von Donald Trump mit Geheimdokumenten notwendig geworden sei.

    Später hatten die Medien berichtet, dass es um Oleg Smolenkow gehen könne, der in der Administration des Präsidenten gearbeitet habe.

    Im Kreml hatte man bestätigt, dass Smolenkow sich tatsächlich in seiner Disponibilität befunden hätte, ihm jedoch vor einigen Jahren gekündigt worden sei. Darüber hinaus soll sein Posten keine direkten Kontakte mit dem Staatsoberhaupt vorgesehen haben, präzisierte der Pressesprecher von Wladimir Putin, Dmitri Peskow.

    Das Außenministerium hatte an die Interpol eine Anfrage bezüglich des Aufenthaltsortes von Smolenkow gerichtet. In der Behörde wurde darauf hingewiesen, dass nach seinem Verschwinden ein Strafverfahren eingeleitet worden sei. Im Außenministerium werde zudem vermutet, dass der „Agenten-Skandal“ gegen Trump gerichtet sei, „denn in den USA ist die Wahlkampagne gestartet“.

    ek/mt/sna

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    Tags:
    Donald Trump, Wladimir Putin, Dmitri Peskow, Evakuierung, US-Administration, CNN, Agent