22:30 28 November 2020
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    Der Uno-Generalsekretär António Guterres hat dazu aufgerufen, den New-START-Vertrag (Vertrag über die Reduzierung von strategischen Offensivwaffen) zu verlängern.

    „In der kurzfristigen Perspektive ist es notwendig, den New-START-Vertrag zu verlängern, wir müssen daran arbeiten, um einer Verstärkung der Bedrohung durch ballistische Raketen entgegenzuwirken und im Jahr 2020 einen erfolgreichen Überblick über den Atomsperrvertrag zu gewährleisten“, sagte Guterres in seiner Rede vor der Uno-Vollversammlung.

    Der Vertrag über die Reduzierung der strategischen Offensivwaffen (New-START-Vertrag, auch START-3-Vertrag), der 2010 unterzeichnet worden war, bleibt der einzige aktuelle Vertrag zwischen Russland und den USA über die Begrenzung der Rüstungen. Das Abkommen läuft im Februar 2021 ab, und die US-Administration hat bislang nichts dazu geäußert, ob Washington es verlängern wird. Zuvor hatte der Nationale Sicherheitsberater des US-Präsidenten, John Bolton (jetzt nicht mehr im Amt – Anm. d. Red.), erklärt, dass der New-START-Vertrag kaum verlängert werden würde, da er bestimmte Mängel enthalte. Russland hat seinerseits mehrmals seine Bereitschaft bekundet, dass es bereit sei, dies zu besprechen. Der US-Präsident Donald Trump äußerte indes den Wunsch, ein neues dreiseitiges Atomabkommen zwischen Russland, China und den USA auszuarbeiten. In Peking wurde diese Idee jedoch nicht unterstützt.

    ek/mt/sna

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    Tags:
    China, USA, Russland, Verlängerung, START-3 (Vertrag über die Reduzierung von strategischen Offensivwaffen)