06:37 21 Januar 2020
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    Das russische Verteidigungsministerium hat seine Gütertransporte in die Arktis seit 2018 beinahe verdreifacht. In großem Stil werden per Schiff Waffen und Kriegstechnik auf die Inseln im Hohen Norden gebracht, aber nicht nur. 

    Rund 30.000 Tonnen verschiedene Güter hat das das staatliche Transportunternehmen Oboronlogistika im Auftrag des Verteidigungsministeriums in diesem Jahr in arktische Ortschaften verschifft, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Im ganzen vergangenen Jahr seien es nur rund 11.000 Tonnen gewesen. 

    Den Angaben zufolge waren Rüstungen und Technik, aber auch Baustoffe und andere Güter für zivilen Gebrauch auf den Frachtlisten.

    „In die Siedlung Beluschja Guba auf Nowaja Semlja etwa wurden Materialien für die Ausstattung der neuen Munizipalitätsschule gebracht“, hieß es.

    Auf dem Rückweg hätten Schiffe mehr als 3000 Tonnen Schrott und ausgediente Technik aus Kotelny, Nowaja Semlja und Wrangelinsel auf das Festland  zurückgebracht.  

    Das russische Verteidigungsministerium hat in den letzten Jahren Dutzende Basen, Flugplätze und sonstige Objekte auf den zu Russland gehörenden arktischen Inseln gebaut. Gleichzeitig wird in der Region gegen den Müll gekämpft, der dort seit der Zeit der Sowjetunion vor sich hin rottet. Allein von der Wrangelinsel wurden im vergangenen Jahr 630 Tonnen alte Treibstofffässer weggeschafft.

    sp/tm

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    Tags:
    Waffen, Frachtgut, Arktis, Verteidigungsministerium, Russland