10:42 27 November 2020
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    Der US-Präsident Donald Trump soll bei dem Treffen mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenski (Wolodymyr Selenskyj) versprochen haben, Kiew bei der „Rückgewinnung“ der Halbinselkrim zu helfen. Dies hat Selenski bei einer Pressekonferenz nach seinem Treffen mit Trump in New York bekannt gegeben.

    „Es schien mir, und so habe ich das verstanden, dass er bekräftigte, es sei unser Heimatland und wir werden es zurückgewinnen. Er sagte: ‚Ja, Sie müssen (daran) es forcieren und wir werden Ihnen helfen‘“, wird Selenski von der ukrainischen Nachrichtenagentur UNIAN zitiert.

    Zudem betonte Selenski, er habe den US-Präsidenten gebeten, bei der Regelung des Konflikts im Donbass zu helfen. Zum Treffen des sogenannten „Normandie-Formats“ (Frankreich, Deutschland, Russland und die Ukraine) habe er den US-Staatschef allerdings noch nicht eingeladen.

    Selenski schlug vor, die Ergebnisse des nächsten "Normandie"-Treffens abzuwarten, an dem er zum ersten Mal teilnehmen werde: „Wenn es (das Format - Anm. d. Red.) jedoch nicht funktionieren und nicht fortschreiten werde, dann werden wir sie (andere Teilnehmer – Anm. d. Red.) heranziehen, aber nicht nur Amerika“, äußerte Selenski.

    Die Krim war im März 2014 – nach gut 22 Jahren in der unabhängigen Ukraine – wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung der Halbinsel bei einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatte. 96,77 Prozent der Wahlberechtigten der Republik Krim und 96,6 Prozent der Stadt Sewastopol waren bei der Wahl für den Beitritt zu Russland.

    Anlass für die Volksabstimmung war ein nationalistisch geprägter Staatsstreich in Kiew im gleichen jahr. Die neue ukrainische Regierung erkennt die Abspaltung der Krim nicht an. Die westlichen Staaten haben den Sturz des legitimen Präsidenten Viktor Janukowitsch und die von der Opposition gestellte Regierung in Kiew akzeptiert, jedoch nicht das Krim-Referendum. Nach dem Beitritt der Halbinsel zu Russland verhängten die USA und die EU Sanktionen gegen Russland sowie die Krim.

    asch/tm/sna

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    Tags:
    Wladimir Selenski, Donald Trump, Krim, Russland, USA, Ukraine, Ukraine