20:15 29 März 2020
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    Die Vereinigten Staaten haben Sanktionen gegen den kubanischen Ex-Präsidenten Raul Castro und dessen Familie wegen angeblicher „schwerer Menschenrechtsverletzungen“ verhängt. Dies teilte US-Außenminister Mike Pompeo am Donnerstag mit. Hintergrund der Strafmaßnahmen ist Kubas Unterstützung für den venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro.

    Das State Department habe Raul Modesto Castro Ruz, den Ersten Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, und seine Familie auf die Sanktionsliste gesetzt, so Pompeo.

    Castro und seinen Familienmitgliedern wurde nun die Einreise in die USA verboten.

    ​Als Erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas sei Castro für ein System verantwortlich, in dem „mehr als einhundert politische Gefangene willkürlich“ eingesperrt seien, heißt es in einer vom US-Außenministerium verbreiteten Erklärung.

    Auch als Vorsitzender der Streitkräfte sei der Bruder des verstorbenen Revolutionsführers Fidel Castro auch für Kubas Unterstützung des „früheren Maduro-Regimes“ in Venezuela durch „Gewalt, Einschüchterung und Unterdrückung“ verantwortlich. Er sei an der „Untergrabung der venezolanischen Demokratie“ mitschuldig.

    Castros vier Kinder, Alejandro, Deborah, Mariela and Nilsa, sind ebenfalls auf der Sanktionsliste. Da sie in den USA kein Eigentum besitzen sollen, trägt diese „Strafe“ eher symbolischen Charakter.

    ta/ae

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