03:35 30 November 2020
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    Als Reaktion auf die Drohnenngriffe auf Öl-Anlagen in Saudi-Arabien wird Washington etwa 200 Soldaten in das Land schicken. Zudem erhalte das Königreich eine weitere Batterie des Patriot-Raketenabwehrsystems sowie vier Radarsysteme. Dies teilte am Donnerstag das US-Verteidigungsministerium mit.

    Dies sind laut US-Vertretern die ersten Schritte, um Saudi-Arabien bei der Selbstverteidigung gegen Angriffe aus dem Iran zu helfen.

    Die USA machen den Iran für die Angriffe auf Öl-Anlagen Mitte September verantwortlich, die die Spannungen zwischen den beiden Ländern deutlich verschärft hatten. Deutschland, Frankreich und Großbritannien schlossen sich diese Woche der Einschätzung der USA an. Der Iran dementiert jede Verantwortung für die Angriffe.

    US-Verteidigungsminister Mark Esper hatte vergangene Woche angekündigt, als Reaktion auf die Angriffe weitere Truppen in die Region zu verlegen, zunächst aber keine Details genannt. Esper hatte betont, die Kräfte seien defensiver Natur und dass die Verstärkung auf die Abwehr von Luft- und Raketenangriffen ausgerichtet sei.

    Das Pentagon erklärte am Donnerstag, dass es bereits eine „bedeutende Präsenz“ von US-Soldaten in der Region gebe. Zudem hieß es, man erwarte auch von anderen Ländern, die den Iran kritisieren, sich an den Bemühungen zu beteiligen, Saudi-Arabien in seiner Verteidigung zu stärken.

    ta/ae/dpa

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    Tags:
    Luftabwehr, Patriot, Saudi-Arabien, USA