11:04 28 Oktober 2020
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    Weltraum, Cybersicherheit und Schutz vor Störwellen sind die neuen Prioritäten der japanischen Streitkräfte. Das geht aus dem so genannten Weißbuch zur Verteidigung für 2019 vor.

    „Es wurde beschlossen, an einem Weltraumüberwachungssystem zu arbeiten, die Möglichkeiten für Angriffe auf feindliche Kommunikationen zu stärken“, heißt es in dem Papier, das am Freitag dem Kabinett in Tokio vorgestellt wurde.  

    Darüber hinaus soll ein Frühwarnsystem gegen Cyberattacken auf Kommando- und Kommunikationssysteme der japanischen Streitkräfte geschaffen werden.

    China und Russland werden in dem Weißbuch beschuldigt, den USA und ihren Verbündeten bei der Nutzung des Weltraums Hindernisse in den Weg zu legen.

    Einige Länder würden „elektromagnetische Angriffe“ nutzen, um die Elektronik und Befehlskette des Feindes lahmzulegen, hieß es. Insbesondere Russland und China würden elektronischen Kampfmitteln einen immer größeren Stellenwert beimessen. Deshalb soll bis 2023 eine neue Einheit für Cyberverteidigung entstehen, zu der die bisherigen Cybersicherheitsabteilungen beim japanischen Heer, bei Marine und Luftwaffe fusionieren sollen.

    leo/sb

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    Tags:
    Verteidigung, Streitkräfte, Japan