02:01 10 August 2020
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    Kämpfer der von den USA unterstützten arabisch-kurdischen „Demokratischen Kräfte Syriens“ (SDF) haben bei Razzien in der nordsyrischen Provinz Al-Hasaka 300 Zivilisten entführt. Das teilte die Agentur SANA am Sonntag mit.

    Laut der Meldung handelt es sich dabei um die Städte Raʾs al-ʿAin und Asch-Schaddadi sowie um die Ortschaften Tell Tamer und Tell-Hamis.

    Nach Angaben der Agentur hatten SDF-Kämpfer 300 Männer gefangengenommen, um diese zum Wehrdienst zu zwingen. So hätten die Bewohner in Al-Hasaka, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, eine Massenkundgebung gegen das Vorgehen der SDF-Kämpfer veranstaltet.

    „Demokratische Kräfte Syriens“

    Die „Demokratischen Kräfte Syriens“ sind ein im Oktober 2015 gebildetes Militärbündnis im Bürgerkrieg in Syrien. Die Gebiete im Nordosten Syriens werden von den US-gestützten „Demokratischen Kräften Syriens“ kontrolliert. Damaskus hatte das Vorgehen der SDF als illegitim erklärt und deren Kämpfer als Separatisten eingestuft.

    Offiziell stehen die arabisch-kurdischen Formationen nicht im Krieg mit der syrischen Armee und führen Kampfoperationen gegen den „Islamischen Staat“ durch.  

    *Terrororganisation, in Russland verboten

    ns /mt

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    Tags:
    Terrormiliz Daesh, Entführung, Zivilisten, Demokratische Kräfte Syriens (SDF), Syrien