05:13 21 November 2019
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    Hacker (Symbolbild)

    „Wie in einem Krieg“ – britischer Verteidigungsstab zu angeblichen russischen Cyberattacken

    © Sputnik / Kirill Kallinikow
    Politik
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    Der Chef des britischen Verteidigungsstabs, Nick Carter, hat erklärt, dass sein Land sich wegen angeblicher „ständiger Cyberattacken“ vonseiten Russlands und anderen Ländern täglich „in einem Krieg befindet“, berichtet „Daily Telegraph“.

    „Ich fühle mich wie in einem Krieg, aber nicht in dem Sinne, wie wir ihn früher verstanden. Denn uns bedroht täglich der Wettbewerb der Großmächte und der Kampf der Ideen mit nichtstaatlichen Strukturen“, sagte Carter dem Blatt am Sonntag.

    In der modernen Welt sei eine klare Unterscheidung zwischen Krieg und Frieden nicht mehr möglich.

    Ihm zufolge würden die Gegner Großbritanniens eine fragwürdige Taktik verfolgen und unfaire Mittel verwenden, aber „Großbritannien müsse darauf eine Antwort finden“.

    „Russland stellt heute eine größere Gefahr dar als noch vor fünf Jahren“, so Carter.

    Die russische Botschaft in Großbritannien hat bekanntgegeben, dass die Cyberattacken, von denen die britischen Minister sprechen, nicht das reale Problem seien, sondern nur ein weiterer Versuch, die Stimmung gegen Russland anzuheizen. Weiterhin hieß es, dass Russland Großbritannien mehrfach und auf verschiedenen Ebenen eine Zusammenarbeit im Bereich Cybersicherheit angeboten habe. Eine Reaktion auf dieses Angebot blieb jedoch aus. Das zeige das fehlende Interesse an einem professionellen und respektvollen Dialog miteinander.

    mk/sb

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    Tags:
    Russland, Cyberattacken, Großbritannien