02:44 22 Februar 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    221064
    Abonnieren

    Moskau schließt laut dem russischen Vizeaußenminister Sergej Rjabkow Gegenmaßnahmen nach dem Visa-Vorgehen seitens Washingtons nicht aus.

    In einem Interview für die Zeitschrift „Meschdunarodnja Schisn“ (dt.: Internationales Leben) äußerte sich Rjabkow zur jüngsten Situation um die Nichtausstellung von US-Visa für russische Parlamentarier und Experten zur Teilnahme an der UN-Vollversammlung.

    Auf die Frage, ob Russland einen Visa-Krieg beginnen werde, sagte Rjabkow:

    „Dieser Krieg läuft bereits und ist von den USA entfesselt worden.“

    Schwierigkeiten in Visa-Fragen gebe es seit langem. Russland habe den amerikanischen Kollegen mehrmals vorgeschlagen, sich anzusprechen und nicht nach dem Prinzip „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ zu agieren.

    „Das geht aber bislang nicht. Offenbar sind die Prioritäten jener, die die russische Politik in den USA machen und bestimmen, anders“, sagte Rjabkow.

    Diese Prioritäten würden sich auf den Versuch reduzieren, „mit uns von einer Position der Stärke aus zu sprechen, aber die Fatalität dieser Linie ist allen seit langem bekannt“.

    Am vergangenen Dienstag hatte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärt, dass mehrere russische Abgeordnete nicht zur UN-Vollversammlung in die USA reisen durften. Sie erhielten keine Visa dafür. Die US-Erklärungen, wonach die Situation durch technische Schwierigkeiten verursacht wurde, bezeichnete sie als „unhaltbar“.

    ak/sb

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    „Armselige Kreatur“ – Entrüstung über Hans-Georg Maaßens Äußerungen zu Hanau
    „Merkel muss sich an Gesetze halten“: AfD geht mit Strafanzeige gegen Kanzlerin vor
    47 Jahre R-36M: Warum diese sowjetische Rakete „Satan“ genannt wurde
    Russische Su-24 fliegen Luftangriff gegen Terroristen in Idlib
    Tags:
    Teilnahme, UN-Vollversammlung, Visa, Beziehungen, USA, Russland, Sergej Rjabkow