05:29 15 November 2019
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    Proteste in Hongkong am 28. September 2019

    Proteste in Hongkong: Polizisten mit ätzender Flüssigkeit attackiert – Fotos

    © REUTERS / JORGE SILVA
    Politik
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    Polizisten und Journalisten haben Verletzungen erlitten, nachdem die Anti-Regierungs-Demonstranten in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong eine ätzende Flüssigkeit benutzt haben. Dies hat die Polizeibehörde in Hongkong am Dienstag via Facebook mitgeteilt.

    „Randalierer haben im Raum Tuen Mun ätzende Flüssigkeit verwendet und mehrere Polizisten und Reporter verletzt. Die Polizei verurteilt nachdrücklich die Gewaltakte und appelliert an die Öffentlichkeit, auf ihre persönliche Sicherheit zu achten“, heißt es im Facebook-Beitrag.

    Auf einem von der Polizei veröffentlichten Foto ist eine durch ein Ätzmittel angegriffene Polizei-Uniform zu sehen. Eine andere Aufnahme zeigt einen Polizisten, der Verletzungen erlitt, die durch Säure verursachten Verätzungen ähneln.

    Anti-Regierungs-Proteste in Hongkong

    Seit Anfang Juni finden in Hongkong Massenproteste statt, die durch das umstrittene Auslieferungsgesetz provoziert wurden. Die Opposition in Hongkong plante zuvor einen großen Protestmarsch am 1. Oktober, der jedoch nicht genehmigt wurde. Dies hielt die Demonstranten nicht auf: Sie gingen auf die Straße, wo es zu den Zusammenstößen mit der Polizei gekommen ist. Protestler versammelten sich in verschiedenen Stadtteilen, sie zerschlugen Ampeln, Straßenzäune und riefen Parolen.

    Inzwischen kam die Hongkonger Regierungschefin Carrie Lam nach Peking, um an den Feierlichkeiten anlässlich des 70. Gründungstags der Volksrepublik China teilzunehmen. Dabei sagte Chinas Staatschef Xi Jinping in seiner Rede, Peking werde weiterhin an dem Prinzip „Ein Land, zwei Systeme“ gegenüber Hongkong festhalten.  

    pd/tm/sna 

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