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05:34 22 Oktober 2019
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    Todesstrafe im Iran (Symbolbild)

    Iran: Angeblicher US-Spion zum Tode verurteilt

    © AP Photo / LEFTERIS PITARAKIS
    Politik
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    Die iranische Regierung hat heute gegen einen Angeklagten die Todesstrafe verhängt, weil dieser zugunsten der USA spioniert haben soll. Nach Mitteilung des Sprechers der iranischen Justiz, Golyamkhosein Esmaily, wurden drei weitere Angeklagte wegen Spionage zu jeweils zehn Jahren Haft verurteilt.

    „Ali Nafari ist zu zehn Jahren Haft wegen Spionage für den US-Geheimdienst verurteilt, Mohammad Amin zu zehn Jahren wegen Spionage zugunsten Großbritanniens, Mohammad Ali Babapur zu zehn Jahren wegen Spionage zugunsten der USA, und eine weitere Person hat wegen Spionage für die USA die Todesstrafe erhalten“, berichtet die Nachrichtenagentur ILNA.

    Laut Mizan wurde gegen das Todesurteil Berufung eingelegt.

    Nach Angaben des Hochkommissariats sind im Jahr 2018 mindestens 253 Menschen im Iran hingerichtet worden.  Dort wird das Todesurteil unter anderem wegen Taten verhängt, „die kein Element der vorsätzlichen Tötung enthalten, sowie für Taten, die nur schwammig definiert sind“ – wie zum Bespiel „die Verbreitung von Unehre auf der Erde“ und „die feindselige Tätigkeit gegen den Allerhöchsten“. Dennoch ist im Vergleich zu dem Jahr 2017 ein Rückgang der Todesurteile zu beobachten. Damals wurden 437 Fälle der Hinrichtung registriert.

    mk/mt

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    Tags:
    Spionage, Todesurteil, Iran