07:35 06 Dezember 2019
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    Nato-Logo an den Glastüren im Brüsseler Standort der Militärallianz (Archivbild)

    Um so viel soll Deutschland ab 2020 seinen Anteil an Nato-Kosten steigern

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    Ab 2020 soll Deutschland einen höheren Anteil an den Gemeinschaftskosten der Nato tragen. Das teilte die Agentur dpa am Mittwoch mit.

    Demnach plant derzeit das Militärbündnis, dass Deutschland ab 2020 genauso viel Geld beisteuert wie die USA. Dabei könnte der US-Anteil an den Gemeinschaftskosten von jetzigen 22,1 Prozent auf 15,9 Prozent gesenkt werden, während der deutsche Anteil von 14,8 Prozent auf 15,9 Prozent steigen würde.

    Deutschland würde dann jährlich knapp 25 Millionen Euro mehr zahlen. Für die USA bedeutet dies dagegen eine Ersparnis von rund 131 Millionen Euro. 2019 zahlen die Vereinigten Staaten fast 470 Millionen Euro in die Gemeinschaftskasse, während Deutschland nur rund 313 Millionen überweist.

    Mit dem Geld aus der Gemeinschaftskasse werden zum Beispiel die Bündniszentrale in Brüssel sowie die militärischen Hauptquartiere finanziert. Ein Teil der Mittel ist zudem für Investitionen in gemeinschaftlich nutzbare Infrastruktur vorgesehen.

    Trumps Forderung nach Erhöhung der Verteidigungsausgaben   

    Zuvor hatten sich die Nato-Länder verpflichtet, die Verteidigungsausgaben bis auf zwei Prozent ihres BIP zu erhöhen. Den Löwenanteil des Nato-Budgets machen die US-Ausgaben aus. US-Präsident Donald Trump hatte die Verbündeten dafür mehrmals kritisiert. Insbesondere hatte Trump den unzureichenden Beitrag Deutschlands hervorgehoben. Ihm zufolge betragen Deutschlands Verteidigungsausgaben „nur“ ein Prozent vom BIP, und daher „müsse es bedeutend mehr zahlen“.

    ns /mt/dpa         

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    Tags:
    Verteidigungsausgaben, Donald Trump, Erhöhung, Anteil, Kosten, Agentur DPA, Deutschland, NATO