11:33 11 Juli 2020
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    Der Nachrichtendienst der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) hat einen Anschlag auf den Kommandeur der Eliteeinheit al-Quds, Generalmajor Qassem Soleimani, vereitelt. Dies meldete die Nachrichtenagentur Tasnim am Donnerstag.

    Nach Angaben des IRGC-Nachrichtendienstes, Hossein Ta'eb, wollte eine von den ausländischen Sicherheitsdiensten angeheuerte Terroristengruppe Anfang September eine Versammlungshalle für schiitische Gedenkfeiern mit Hilfe von 350 bis 500 Kilogramm Sprengstoff in die Luft jagen. Zu diesem Zeitpunkt sollte Soleimani die Versammlungshalle betreten.

    Todesstrafe im Iran (Symbolbild)
    © AP Photo / LEFTERIS PITARAKIS

    Der geplante Mordanschlag habe einen Religionskrieg auslösen und die Tat als „Akt der inländischen Rache“ darstellen sollen.

    Hinter dem vorbereiteten Attentat würden „arabisch-jüdische Sicherheitsdienste“ stecken, die die Attacke jahrelang geplant hätten.

    Schließlich habe der IRGC-Sicherheitsdienst die drei Mann starke Terroristengruppe festgenommen. Die Terroristen seien bereits überwacht worden, als sie in die Nachbarländer entsandt worden seien, um einen Trainingskurs zu besuchen.

    Die al-Quds ist eine Spezialeinheit der iranischen Revolutionsgarden für exterritoriale Operationen. Die Vereinten Nationen hatten Soleimani in eine Strafliste aufgenommen, für die die Ausreisesperre gilt.

    asch/ae

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    Agentur Tasnim, Vereitelung, Vorbereitung, Anschlag, Chef, Al-Quds, Iranische Revolutionswachen, Iranische Revolutionsgarde, Iran