09:37 13 Dezember 2019
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    US-Präsident Donald Trump bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem finnischen Amtskollegen Sauli Niinisto (nicht im Bild) am 2. Oktober 2019

    Trump: Höchste Zeit für die USA, aus „endlosen Kriegen“ auszusteigen

    © REUTERS / Kevin Lamarque
    Politik
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    Washington hat den Beschluss gefasst, nicht mehr an „lächerlichen endlosen Kriegen“ beteiligt zu sein. Dies erklärte Donald Trump auf seinem Twitter-Account.

    So kommentierte der US-Staatschef die Mitteilungen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und der arabisch-kurdischen Abteilungen der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) über den Abzug der US-Truppen aus den an die Türkei grenzenden Territorien im Norden Syriens.

    „Die Kurden kämpften mit uns zusammen, doch ihnen wurde ein Riesengeld gezahlt und Technik dafür geliefert. Sie kämpften gegen die Türkei jahrzehntelang, (...) für uns ist jetzt die Zeit gekommen, aus diesen lächerlichen endlosen Kriegen auszusteigen, (denn) viele davon werden zwischen den Stämmen geführt, und unsere Soldaten nach Hause zurückzuholen“, schrieb Trump auf seinem Twitter.

    ​Trump zufolge werden die Türkei, Europa, Syrien, der Iran, der Irak, Russland und die Kurden selbst damit zurechtkommen, was mit den Terrorkämpfern des „Islamischen Staates“* zu machen sei.

    ​Zuvor hatte Erdogan erklärt, dass die US-Militärs die Gebiete im Norden Syriens verlassen würden, wo die Türkei eine Militäroperation gegen die Kurden zu führen plane. Er präzisierte, dass das Ziel von Ankara die Säuberung des syrischen Grenzterritoriums von den Selbstverteidigungskräften der syrischen Kurden, die Schaffung einer Sicherheitszone für die Unterbringung der sich in der Türkei befindenden syrischen Flüchtlinge sein werde.

    In der SDF hatte man betont, dass die USA auf solche Weise ihre Vereinbarungen mit den kurdischen Selbstverteidigungskräften verletzt hätten.

    *Eine in Russland verbotene Terrorvereinigung

    ek/mt/sna

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    Tags:
    Demokratische Kräfte Syriens (SDF), Sicherheitszonen, Recep Tayyip Erdogan, Donald Trump, Syrien, Türkei, USA