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05:23 22 Oktober 2019
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    Polizisten auf dem Ort, wo Journalist Marcos Miranda entführt wurde - 12. Juni 2019, Bundesstaat Veracruz

    Mexiko: Journalist vom Unbekannten mit Messer attackiert – Medien

    © AP Photo / Felix Marquez
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    Im mexikanischen Bundesstaat Nayarit hat ein Unbekannter den Korrespondenten des Portals „Observador Ciudadano“, Manuel Alfaro, mit einem Messer attackiert und diesem vier Stichwunden zugefügt. Dies meldet die Zeitung „Milenio“ am Donnerstag.

    „Der Unbekannte hat den Journalisten vier Mal angegriffen und ihm Verletzungen am Bauch und am rechten Arm zugefügt“, heißt es im Beitrag. Alfaro sei ins Krankenhaus eingeliefert worden. Er befinde sich außer Lebensgefahr.

    Antonio Echevarría, der Gouverneur von Nayarit, äußerte sich zu dem Vorfall und schrieb auf Twitter, dass er die Situation verfolge und über den Gesundheitszustand des Journalisten informiert sei. Zudem forderte Echevarría die zuständigen Behörden dazu auf, sofort Ermittlungen einzuleiten. 

    ​Laut Medienberichten wurde Manuel Alfaro bereits im Jahr 2012 angegriffen. Damals gelang es ihm jedoch, den Verbrecher mit Schusswaffen unschädlich zu machen und an die Behörden zu übergeben. Ein Jahr später gab der Reporter an, fünf Männer hätten versucht, ihn in Puerto Vallarta im Bundesstaat Jalisco zu entführen.

    Gewalt gegen Journalisten in Mexiko

    Mexiko gilt als das gefährlichste Land für Journalisten auf dem amerikanischen Kontinent. Allein in den letzten sechs Monaten wurden sieben Medienmitarbeiter getötet. Menschenrechtsaktivisten werfen der Regierung vor, keine zuverlässigen Mechanismen zum Schutz, der Verhütung und Untersuchung von Angriffen auf Journalisten geschaffen zu haben.

    pd/ap/sna

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    Tags:
    Verletzung, Messer, Angriff, Journalist, Mexiko