16:43 18 Februar 2020
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    Teheran wird laut dem Regierungssprecher Ali Rabiei „verhältnismäßig“ auf die jüngste Attacke auf seinen Tanker im Roten Meer reagieren. Zunächst soll aber festgestellt werden, wer dahinter steckt.

    „Es wird definitiv eine verhältnismäßige Antwort gegenüber denjenigen geben, die diesen feigen Angriff geplant haben, aber wir werden warten, bis alle Details dieses heimtückischen Plans geklärt sind”, zitierte das Regierungsportal Rabiei.

    Auch Ali Shamkhani, der Sekretär von Irans Oberstem Nationalen Sicherheitsrat, betonte, der Angriff werde nicht unbeantwortet bleiben, und verwies darauf, dass solche Aktionen die Sicherheit von Handelsschiffen untergraben.

    Ein Sonderausschuss soll zu den Umständen des Vorfalls mit dem iranischen Tanker ermitteln, der nach Angaben des iranischen Staatssenders IRIB vor der Küste Saudi-Arabiens von zwei Raketen getroffen wurde.

    Angriff im Roten Meer

    Der iranische Öltanker „Sabiti“ wurde am Freitag unweit des Hafens Dschidda in Saudi Arabien durch zwei Explosionen beschädigt, wie der örtliche Sender PressTV berichtete. Das iranische Außenministerium bestätigte später diese Informationen. Die Detonationen seien durch Raketenangriffe verursacht worden. Als Folge sei es zu einem Brand und einer Ölleckage auf dem Schiff gekommen.

    jeg/ae/sna

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    Antwort, Angriff, Explosionen, Öltanker, Iran