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11:20 13 November 2019
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    Russlands Präsident Wladimir Putin (Archiv)

    Der Feind meines Feindes ist mein Freund? Putin gegen „Freundschaft gegen Anderen“

    © Sputnik / Alexej Druschinin
    Politik
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    Russland geht laut Präsident Wladimir Putin keine Partnerschaften „gegen jemanden“ ein. Sein Land wolle keine Bündnisse mit anderen Ländern, bloß um einen dritten Staat zu bekämpfen.

    „Russland freundet sich mit niemandem an, um gemeinsam gegen einen Dritten zu kämpfen. Wir bauen bilaterale Beziehungen auf, die auf positiven Tendenzen in unseren Kontakten beruhen. Wir bilden keine Unionen zum Kampf gegen jemanden“, sagte Putin in einem Interview für die Sender Al Arabiya, Sky Nеws Arabia und RT Arabic.

    Das Verhältnis zwischen Russland, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten sei derzeit „präzedenzlos freundschaftlich“, betonte Russlands Staatschef weiter. Noch zu Sowjetzeiten habe es gute Beziehungen zur „ganzen arabischen Welt“ gegeben.

    „Deshalb sind wir zu diesem Beziehungslevel zurückgekehrt.“ Putin lobte zudem die „ergebnisvolle Zusammenarbeit“ im Rahmen der Troika, der die Türkei, der Iran und Russland angehören.

    Doch ohne Saudi-Arabien wäre das alles nicht möglich gewesen, fuhr Putin fort. „Alle sind sich doch dessen bewusst. Das heißt, auch ohne entsprechende Hilfe seitens der Vereinigten Emiraten wäre das auch nicht möglich gewesen.“ Um in der Nahost-Region die Beziehungen zwischen den einzelnen Ländern zu verbessern, müsse man nach gemeinsamen Zielen suchen und zusammen daran arbeiten.

    ta/ae

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    Tags:
    Saudi-Arabien, Russland