06:46 20 Oktober 2020
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    Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat sich am Sonntag im ARD-„Bericht aus Berlin“ für einen besseren Schutz jüdischer Einrichtungen nach dem Anschlag von Halle ausgesprochen.

    Laut Maas sind es Terroristen, die jüdische Einrichtungen zum Ziel haben und deshalb muss jüdischen Einrichtungen der bestmögliche Schutz zuteilwerden. Es müsse zur Kenntnis genommen werden, dass es in Deutschland Rechtsterrorismus gebe.

    „Da hat sich was entwickelt in Deutschland und dem ist nicht genug Aufmerksamkeit entgegengebracht worden.“ Es müsse dagegen auch staatlich mehr getan werden. „Das kann aber auch die Zivilgesellschaft. Es kann jeder von uns tun. Und das ist eine Aufgabe, die wir in Deutschland haben.“

    Ein schwer bewaffneter Mann hatte am Mittwoch versucht, in die Synagoge von Halle einzudringen, in der mehr als 50 Gläubige den Feiertag Jom Kippur begingen. Als das misslang, erschoss er eine 40 Jahre alte Passantin und einen Mann in einem nahen Dönerladen. Der 27-jährige Deutsche hat die Tat gestanden und sitzt in Untersuchungshaft. Er gab antisemitische und rechtsextreme Motive an.

    mk/gs/dpa

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