08:39 29 Februar 2020
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    Die Türkei will laut dem Präsidenten Recep Tayyip Erdogan drei Millionen syrische Flüchtlinge nach Syrien umsiedeln. Der Prozess soll demnach in zwei Etappen erfolgen.

    Der türkische Staatschef kündigte am Dienstag in seiner Rede beim Gipfeltreffen des Türkischen Rats in Baku an, dass sein Land plane, bald eine Sicherheitszone bis zur Grenze zum Irak zu errichten. In der ersten Etappe soll die freiwillige Umsiedlung von einer Million Menschen in ihre Heimat vollzogen werden. Danach sollen weitere zwei Millionen nach Syrien zurückgebracht werden.

    Unter anderem teilte Erdogan mit, dass die Türkei im Laufe ihres Einsatzes etwa 1000 Quadratkilometer in Syrien „von Terroristen befreit“ hätte.

    Türkei-Einsatz in Nordsyrien

    Am 9. Oktober hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan den Beginn der Operation „Friedensquelle“ in Nordsyrien angekündigt, die sich gegen die in der Türkei als Terrororganisation eingestufte und verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) sowie die IS-Terrormiliz richten soll.

    Am Mittwoch verübte die türkische Luftwaffe Schläge gegen Ras al-Ain sowie andere syrische Städte. Später wurde auch von dem Beginn einer Bodenoperation gesprochen.

    ak/sb

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    Tags:
    Rede, Umsiedlung, Flüchtlinge, Recep Tayyip Erdogan, Syrien, Türkei