17:14 18 September 2020
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    Erdogan startet erneut Offensive in Syrien (96)
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    Türkische Soldaten haben laut dem Verteidigungsministerium in Ankara seit dem Beginn der Offensive im Norden Syriens 673 Angehörige von Kurdenmilizen getötet.

    Zuvor wurde über 637 „neutralisierte Terroristen“ berichtet. Bei den „Terroristen“ handelt es sich um die Anhänger der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), die in der Türkei neben dem Islamischen Staat* als Terrororganisation eingestuft und verboten ist.

    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat am 9. Oktober den Beginn der Operation „Friedensquelle“ in Nordsyrien angekündigt. Am Mittwoch verübte die türkische Luftwaffe Schläge gegen Ras al-Ain sowie andere syrische Städte. Später wurde auch vom Beginn einer Bodenoperation gesprochen.

    Am Samstag hatte das türkische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass die türkischen Militärs und die syrische bewaffnete Opposition die Stadt Ras al-Ain unter ihre Kontrolle genommen hatten. Sonntag war bekannt geworden, dass sie auch die Stadt Tel Abyad kontrollieren.

    Die Regierung in Damaskus hatte die Okkupationspolitik der Türkei im Norden Syriens mehrmals verurteilt. Moskau warnte Ankara vor Schritten, die die Regelung des Konflikts in Syrien verhindern könnten.

    *Islamischer Staat, Terrororganisation, in Russland verboten

    om/ap

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    Arbeiterpartei PKK, Kurdenpartei PKK, Kurden, Offensive, Syrien, Türkei