09:22 07 Juli 2020
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    Mindestens 500 Terroristen sind aus der syrischen Provinz Idlib nach Latakia verlegt worden. Auf dem Weg in dieser Richtung befinden sich bereits 3500 Kämpfer von „Haiʾat Tahrir asch-Scham“ (ehemals „Dschebhat an-Nusra“*). Dies erklärte der Chef des russischen Versöhnungszentrums in Syrien, Generalmajor Alexej Bakin.

    Zuvor hatte Bakin erklärt, dass die Terroristen von „Haiʾat Tahrir asch-Scham“ die Aufklärungs- und Diversionstätigkeit in Latakia intensiviert hätten.

    Am Donnerstag sagte er bei einem Briefing:

    „In der Idliber Deeskalationszone wird die Umgruppierung von Kräften der Terrororganisationen fortgesetzt. Verlegt wurden mindestens 500 Kämpfer aus dem Bezirk der Ortschaft Dschisr asch-Schughur der Provinz Idlib in den Bezirk Kbani (Kabanah) der Provinz Latakia.“

    Der größte Anteil von ihnen stammt demnach aus dem Ausland. In dieser Richtung seien bereits mehr als 3500 Kämpfer von „Haiʾat Tahrir asch-Scham“ unterwegs.

    Der Generalmajor fügte hinzu, dass das russische Versöhnungszentrum Kommandeure der illegalen bewaffneten Formationen dazu aufruft, auf bewaffnete Provokationen zu verzichten und den Weg einer friedlichen Regelung der Situation in den von ihnen kontrollierten Bezirken zu befolgen.

    *Terrororganisation, in Russland verboten

    ak/ip

     

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    Tags:
    Haiʾat Tahrir asch-Scham, Latakia, Idlib, Syrien, Russland