22:31 26 Januar 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    11740
    Abonnieren

    Trotz der fünftägigen Aussetzung der türkischen Offensive in Syrien kommt es in der syrischen Grenzstadt Ras al Ain zu Gefechten. Dies teilte der Sprecher des UN-Amts für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten, Jens Laerke, am Freitag in Genf mit.

    „Trotz der Ankündigung des Waffenstillstands erhalten wir Berichte, wonach im Gebiet von Ras al Ain weiter geschossen wird“, sagte Laerke.

    Ihm zufolge wird der Waffenstillstand in anderen Teilen des Grenzgebiets eingehalten.

    Auch die syrisch-kurdischen SDF-Einheiten meldeten eine Verletzung der Waffenruhe: „Ras al Ain steht weiter unter Beschuss, es werden auch Drohnen eingesetzt. Ziele in der Nähe des Krankenhauses werden besonders stark beschossen“, hieß es in einer SDF-Erklärung, die RIA Novosti vorlag.

    Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan dementierte allerdings diese Berichte und sagte, dass es aktuelle keine Zusammenstöße im Nordosten Syriens gebe. 

    Fünftägige Waffenruhe

    Am Donnerstag beschlossen der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und US-Vizepräsident Mike Pence, dass Ankara seine am 9. Oktober begonnene Militäroperation in den kurdischen Gebieten Syriens für fünf Tage einstellt. Das Waffenstillstandsabkommen gilt für die türkisch-syrische Grenze zwischen den Städten Tel Abyad und Ras al Ain. Innerhalb der fünf Tage sollen die kurdischen Kräfte die 30-Kilometer-Grenzzone verlassen – die USA werden ihnen dabei laut Pence helfen, ohne ihre eigenen Truppen zurück in die Region zu verlegen.

    msch/sb/sna/rtr

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Rammstein-Keyboarder nennt deutsche Wiedervereinigung eine „Sauerei“
    Kaczyński fordert von Deutschen und Russen Reparationszahlungen an Polen
    Fünf Raketen schlagen in Nähe von US-Botschaft im Irak ein – Medien
    Chinesische Ärzte klären auf: Das sind die ersten Symptome des Coronavirus
    Tags:
    Kurden, Demokratische Kräfte Syriens (SDF), USA, Türkei, Uno, Nordsyrien, Syrien