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11:13 13 November 2019
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    Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg (Archiv)

    Situation bleibt fragil: Nato-Chef Stoltenberg kommentiert die vorläufige Waffenruhe in Nordsyrien

    © Sputnik / Aleksej Witwizkij
    Politik
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    Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat die vorläufige Waffenruhe im Nordsyrienkonflikt begrüßt, zugleich jedoch vor der weiterhin fragilen Lage in dem Land gewarnt.

    „Ich glaube, dass dieses Abkommen dabei helfen kann, die Situation zu deeskalieren”, sagte Stoltenberg am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Außenminister Mike Pompeo in Brüssel.

    Er begrüße es, dass die beiden Nato-Verbündeten USA und Türkei sich auf das weitere Vorgehen geeinigt hätten. Zugleich betonte er, die Situation in Syrien bleibe fragil. Zuvor hatte Pompeo die Alliierten über das am Donnerstag geschlossene Abkommen informiert.

    Die Türkei hatte am 9. Oktober mit verbündeten syrischen Rebellen einen Feldzug gegen die Kurdenmiliz YPG im Norden des Landes begonnen. Die Türkei betrachtet die YPG als Terrororganisation. Für die USA waren die Kurdenkämpfer lange enge Verbündete im Kampf gegen die Terrormiliz IS*. Am Donnerstagabend vereinbarten die USA und die Türkei eine fünftägige Feuerpause, die von den Kurden zunächst akzeptiert zu werden schien.

    Pompeo spielte Berichte über Verletzungen der Waffenruhe herunter.

    Es habe „heute etwas Aktivität” gegeben, sagte er.

    „Aber wir haben ebenso sehr positive Aktivität gesehen”, so Pompeo.

    Insbesondere betonte er, dass der YPG-Rückzug Koordinierung erfordere, die bereits begonnen habe. Die USA seien zuversichtlich, dass die Ziele des Abkommens bis zum Ablauf der Waffenruhe erreicht würden.

    sb/ng/dpa

    *IS, „Islamischer Staat” – Terrororganisation, in Russland verboten

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    Tags:
    Waffenruhe, Mike Pompeo, Michael Pompeo, USA, Türkei, Syrien, NATO, Jens Stoltenberg