01:44 21 November 2019
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    Soldaten der pakistanischen Armee (Archiv)

    Beschuss von Kämpfern in Kaschmir – mindestens sechs Tote

    © AFP 2019 / SAJJAD QAYYUM
    Politik
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    Sechs bis zehn Soldaten der pakistanischen Armee sind laut dem Chef des indischen Generalstabs General Bipin Rawat bei einem Beschuss der indischen Artillerie getötet worden. Wie die Nachrichtenagentur ANI berichtete, geschah dies im pakistanischen Teil der Region Kaschmir.

    „Unseren Berichten zufolge wurden sechs bis zehn pakistanische Soldaten getötet, und drei Terrorlager zerstört. Eine ähnliche Zahl von Kämpfern wurde ebenfalls getötet“, zitierte die Nachrichtenagentur ANI am 20. Oktober Rawat.

    Laut dem General wurde der Beschuss von der indischen Seite als Reaktion auf die „zahlreichen Verstöße“ von Islamabad während der Waffenruhe in Kaschmir eingeleitet. Als weiteren Grund nannte Rawat den Massenangriff auf die Stellungen der indischen Armee in der Region.

    „Falls die pakistanische Armee und die „Inter-Service Intelligence“ (pakistanischer Geheimdienst – Anm. d. Red.) nochmal versuchen, Terroristen in Indien zu infiltrieren, dann wird unsere Armee bereit sein, den gleichen Widerstand zu leisten“, unterstrich Rawat.

    Die offiziellen Vertreter von Islamabad hüllen sich bislang zu der Situation in Schweigen.

    Zuvor hatte die indische Regierung den autonomen Sonderstatus seines Teils der Himalaja-Region Kaschmir sowie der Provinz Jammu mit seiner überwiegend muslimischer Bevölkerung aufgehoben. Daraufhin erklärte das Außenministerium Pakistans, dass das Land „von allen Optionen Gebrauch machen“ werde, um die „illegitimen Schritte“ Indiens nicht unbeantwortet zu lassen.

    dg/ae

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    Tags:
    Indien, Pakistan, Islamabad, Jammu und Kaschmir