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10:16 13 November 2019
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    Der russische Außenminister Sergej Lawrow beim zwölften Konvent der Russischen Vereinigung für Internationale Studien (RAMI)

    Lawrow: Von Kosovo-Fall bis Krise am Persischen Golf – UN-Beschlüsse müssen gelten

    © Sputnik / Ewgenij Bijatow
    Politik
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    Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat sich in seiner Rede beim zwölften Konvent der Russischen Vereinigung für Internationale Studien (RAMI) dafür ausgesprochen, alle Konflikte in der Welt in Anlehnung an die Beschlüsse des UN-Sicherheitsrates zu regeln.

    „Alle Konflikte in der heutigen Welt müssen ohne Ausnahme auf Basis und im Einklang mit den vom  UN-Sicherheitsrat verabschiedeten Beschlüssen gelöst werden. Das betrifft sowohl die Beilegung des syrischen Konflikts und die Kosovo-Krise als auch Libyen, Jemen und das iranische Atomprogramm… Das Gleiche betrifft ein anderes äußerst akutes Problem unserer Tage, damit meine ich die Spannungen am Persischen Golf“, sagte Lawrow.

    Laut dem russischen Außenminister verdienen es die Entwicklungsländer, dass ihre Interessen von internationalen Organisationen, darunter die Vereinten Nationen, mehr berücksichtigt werden. Er betonte unter anderem, dass eine der wichtigsten Aufgaben für die Uno die Reformierung des UN-Sicherheitsrates sei.

    Lawrow erklärte, Russland werde die Länder in Asien, Afrika und Lateinamerika bei ihren Bestrebungen, diese Ungerechtigkeit zu beheben und sich eine größere Repräsentanz in der UN-Versammlung zu verschaffen, unterstützen.
    mka/ae

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    Tags:
    Persischer Golf, Kosovo, Sergej Lawrow, Uno