01:18 28 Januar 2020
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    Ein Mann hat sich selbst am Mittwoch vor dem Hauptquartier des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) in Genf in Brand gesteckt und ist vom medizinischen Dienst evakuiert worden, teilte die Agentur Reuters unter Verweis auf die Sprecherin der Organization, Liz Throssell.

    Laut Throssell sei die Identität und Herkunft des Mannes nicht bekannt, aber er sei am Leben gewesen.

    Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur sei der Mann ein 31-jähriger in Deutschland lebender syrischer Kurde. Er sei schwer verletzt und mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik für Brandopfer nach Lausanne eingeliefert worden.

    UNHCR solle sich später zur diesem Vorfall äußern.

    Zahl der Todesfälle bei Flucht übers Mittelmeer

    Die UN-Organisation für Migration (IOM) hat in ihrem aktuellen Bericht die Zahl der Migranten genannt, die seit Jahresbeginn bei der Flucht über das Mittelmeer ums Leben gekommen sind. Demnach handelt es sich um 994 verifizierte Todesfälle. Fast zwei Drittel davon ereigneten sich auf der Route zwischen Nordafrika und Italien.

    Nach IOM-Angaben waren seit Anfang 2014  mindestens 15.000 Menschen bei der versuchten Flucht über das Mittelmeer ums Leben gekommen. Das Jahr 2019 werde das sechste Jahr in Folge mit mehr als 1000 Toten sein. Im vergangenen Jahr seien bis zum 1. Oktober wohl 1890 Menschen dort ums Leben gekommen.

    aa/tm/rtr/dpa

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    Tags:
    Deutsche, Flüchtlinge, UNHCR, Brand, Schweiz