11:12 04 August 2020
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    Weißrusslands Staatschef Alexander Lukaschenko hat den Sicherheitsministerien befohlen, einen Aktionsplan zu entwickeln, um angemessen auf die Stationierung von US-Panzer und Truppen in Litauen in unmittelbarer Nähe der weißrussischen Grenze zu reagieren, berichtet die Agentur Belta unter Berufung auf Sekretär des Sicherheitsrates Stanislaw Zas.

    Laut Zas befindet sich das ausgewählte Trainingsgelände in Pabrade „buchstäblich 15 Kilometer“ von der weißrussischen Grenze entfernt. Vor allem seien Militärtechnik der US-Armee in Litauen eingetroffen. Jeder Staat entwickelt Gegenmaßnahmen gegen solche Schritte, fügte er hinzu.

    “Und der Staatschef stellte dem Staatssekretariat und Verteidigungsministerium die Aufgabe, Vorschläge zur Reaktion auf diese Stuation zu machen”, sagte der Sekretär des Sicherheitsrates.

    Zas zufolge werde man Lukaschenko Anfang nächster Woche über die vorbereiteten Vorschläge informieren.

    „Defender 2020“

    Die US-Streitkräfte in Europa hatten zuvor auch mitgeteilt, dass von April bis Mai 2020 das Großmanöver „Defender Europe 2020“ stattfinden soll. Insgesamt sollen 37.000 Soldaten dabei über Deutschland nach Polen und ins Baltikum verlegt werden, in unmittelbare Nähe zur russischen und weißrussischen Grenze. Der weißrussische Staatschef bezeichnete das geplante Nato-Manöver als „unverständliche Militärübungen“.

    aa/tm

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    Tags:
    Grenze, Reaktion, Sicherheit, Armee, USA, Weißrussland