20:07 14 November 2019
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    US-Soldaten im Irak (Archiv)

    Aus Syrien abgezogene US-Truppen sollen Irak in einem Monat verlassen

    © Foto: U.S. Air Force/Tech. Sgt. Stephen Faulisi
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    Die aus den nordostsyrischen Gebieten abgezogenen US-Truppen werden nicht im Irak bleiben, teilte der Verteidigungsminister des Landes, Najah al-Shammari, nach einem Treffen mit Pentagon-Chef Mark Esper mit.

    Die Soldaten sollen ihm zufolge innerhalb eines Monats aus dem Irak abrücken.

    Esper ist am Mittwoch zu Gesprächen in Bagdad eingetroffen. Während seines Besuchs will er auch den irakischen Ministerpräsidenten Adel Abdel Mahdi treffen.

    Der Pentagon-Chef hatte bereits am 20. Oktober eine Verlegung der bisher in Nordsyrien stationierten US-Soldaten in den Irak angekündigt, woraufhin die Führung in Bagdad erklärte, die abgezogenen Truppen dürften sich dort nur zum Transit aufhalten.

    US-Abzug aus Nordsyrien

    US-Präsident Trump hatte am 7. Oktober angeordnet, dass die US-Militärs aus dem Nordosten Syriens abziehen. Etwa 200 bis 300 Soldaten sollen aber weiterhin im Militärstützpunkt At-Tanf bleiben.

    In Nordostsyrien läuft seit dem 9. Oktober die türkische Militäroffensive „Friedensquelle” gegen die syrisch-kurdischen Volksverteidigungseinheiten.

    US-Vizepräsident Mike Pence und der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan hatten sich bei Gesprächen am 17. Oktober auf fünf Tage Waffenruhe geeinigt, damit sich die Kurden aus dem Grenzgebiet zur Türkei zurückziehen können.

    jeg/sb

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    Tags:
    Pentagon, Mark Esper, Abzug, Nordsyrien, Irak, US-Truppen