13:07 03 Juni 2020
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    Bayerns Staatsregierung reagiert empört auf die Fortsetzung der Einschränkungen für den Ausweichverkehr im österreichischen Bundesland Tirol. Sie schlägt ihren Landsleuten als Gegenmaßname vor, die Urlaubsplanung im Nachbarland zu überdenken, berichtet das Newsportal „Heute“.

    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) argumentierte, dass „in Tirol die Straßen so überfordert sind“, dass es wenig Sinn ergebe, seinen Skiurlaub dort zu verbringen.

    „Warum ungewollt in Österreich Geld lassen, wenn man in Bayern ein herzliches Dankeschön bekommt?“, fügte er hinzu.

    Nach Angaben von „Heute“ bezeichnete Söder solche Maßnahmen als ein „Verhalten, das Freunde einfach nicht tun sollten“.

    Die drastische Maßnahme soll jeweils an Wochenenden und Feiertagen für die Bezirke Kufstein, Reutte, Schwaz und Innsbruck-Land gelten, und zwar vom 21. Dezember 2019 bis zum 13. April 2020. Nicht betroffen sind Ziel-, Quell- und Anrainerverkehr, so Landeshauptmann Günther Platter.

    Im Sommer hat die Tiroler Landesregierung erstmals in mehreren Bezirken Tirols Landstraßen für Reisende gesperrt, um die vom Transitverkehr betroffenen Dörfer auf der Strecke zwischen Deutschland und Italien zu entlasten.

    aa/tm

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    Tags:
    Reisende, Fahrverbot, Verkehr, Tirol, Deutschland, Österreich