10:34 15 November 2019
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    Ausgabe von The New York Times nach dem Wahlsieg von Donald Trump (Archivbild)

    „Feinde des Volkes“: US-Behörden sollen Abos kritischer Zeitungen beenden

    © AP Photo / Alexander F. Yuan
    Politik
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    Das Weiße Haus fordert laut einem Bericht der Zeitung „The Wall Street Journal“, dass US-Bundesbehörden künftig die Zeitungen „The New York Times“ und „The Washington Post“ nicht mehr beziehen.

    „Die Abonnements über alle Bundesbehörden hinweg nicht zu erneuern, wird eine erhebliche Kostenersparnis für Steuerzahler bedeuten – Hunderttausende US-Dollar“, so die Sprecherin des Weißen Hauses, Stephanie Grisham, in einer E-Mail.

    „Die Medien sind korrupt“

    In einem Interview mit dem TV-Sender „Fox News“ hatte der US-amerikanische Präsident Donald Trump am Montag gesagt, im Weißen Haus wolle man die „Times“ und die „Washington Post“ nicht mehr. 

    „Die Medien sind korrupt“, sagte er.

    Im Gespräch mit dem Moderator Sean Hannity fügte Trump hinzu: „Nicht alle Medien. Es gibt auch großartige Leute, Sie eingeschlossen.“

    Die Zeitung „The New York Times“ ist Trump zufolge eine „Fake-Zeitung; wir wollen diese im Weißen Haus nicht mehr“. Dies betrifft auch die Zeitung „The Washington Post“.

    „(...) Du schaust dir die Art von Berichterstattung an, die sie machen, und es stellt sich heraus, dass alles falsch ist!“

    „Feinde des Volkes“

    Schon im September hatte Trump heftige Kritik an den beiden Zeitungen geübt. Damals bezeichnete er sie via Twitter als, so wörtlich: „Feinde des Volkes“.

    ak/ap

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    Tags:
    Behörden, Medien, Donald Trump, The Washington Post, The New York Times, USA