20:20 14 November 2019
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    Russisches Militärpolizei-Bataillon trifft in Aleppo ein  (Archivbild)

    Knapp dreihundert russische Militärpolizisten in Syrien eingetroffen – Video

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    Etwa 300 russische Militärpolizisten sind als zusätzliches Kontingent, laut einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums, in Syrien eingetroffen, um beim Abzug der kurdischen Truppen von der syrisch-türkischen Grenze zu helfen. Der TV-Sender „Swesda“ hat auf Instagram ein entsprechendes Video veröffentlicht.

    „Die am besten vorbereiteten Militärangehörigen mit Erfahrung in solchen Einsätzen, die im Militärpolizeizentrum in Wladikawkas (Hauptstadt der russischen Nordkaukasus-Teilrepublik Nordossetien – Anm. d. Red.) ausgebildet wurden, sind nach Syrien gekommen“, betonte das Verteidigungsministerium.

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    Около 300 военнослужащих подразделения военной полиции Вооруженных Сил РФ, дислоцированного в Чеченской Республике, прибыли в Сирийскую Арабскую Республику для выполнения специальных задач. В ближайшее время военные полицейские приступят к выполнению задач по оказанию помощи в обеспечении безопасности населения и поддержанию правопорядка, осуществлению патрулирования в назначенных районах, а также оказанию содействия по выводу подразделений курдских отрядов самообороны (КОС) и их вооружения на 30 километров от сирийско-турецкой границы. В Сирию прибыли наиболее подготовленные бойцы, имеющие опыт подобных операций, прошедшие обучение в Центре военной полиции во Владикавказе. Также с аэродромов в Ростовской области и Краснодарского края на авиабазу Хмеймим в Сирии доставляются свыше 20 бронеавтомобилей «Тигр» и «Тайфун-У», на которых российские военные полицейские будут выполнять специальные задачи. #tvzvezda #телеканалзвезда #САР #военнаяполиция #Сирия #армия

    Публикация от Телеканал "Звезда" (@zvezdanews)

    Das Video zeigt die Landung eines IL-76-Transportflugzeugs der russischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte (WKS) sowie das Aussteigen der Militärpolizisten.

    Am Donnerstag teilte eine Quelle im russischen Verteidigungsministerium gegenüber der Agentur RIA Novosti mit, dass weitere 276 russische Militärpolizisten und 33 Kampfgeräte angesichts neuer Herausforderungen nach Syrien verlegt würden.

    Demnach ist eine Einheit aus Tschetschenien (russische Nordkaukasus-Teilrepublik – Anm. d. Red.) nach Syrien entsandt worden. Die Polizisten seien von einem Flugplatz in Nordossetien aus in die arabische Republik geflogen.

    Zum Stützpunkt Hmeimim in Syrien würden mehr als 20 Panzerwagen des Typs „Tiger“ und „Taifun-U“-Fahrzeuge geliefert, hieß es weiter. 

    Moskau-Ankara-Memorandum

    Russlands Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan hatten sich am Dienstag in Sotschi am Schwarzen Meer getroffen, um den Syrien-Konflikt zu besprechen. Im zum Abschluss der Verhandlungen angenommenen Memorandum heißt es unter anderem, dass das Militär Russlands und Syriens den Abzug der kurdischen Truppen samt Waffen auf 30 Kilometer von der syrisch-türkischen Grenze, außerhalb der Zone der türkischen Operation „Friedensquelle“, unterstützen werden.

    Für den Abzug ihrer Truppen wurde den Kurden eine Frist von 150 Stunden eingeräumt, gerechnet vom 23. Oktober, 12 Uhr. Danach beginnen russisch-türkische Patrouillen in einem zehn Kilometer breiten Gebiet von der Grenze westlich und östlich der unter die Operation „Friedensquelle“ fallenden Region. Die Stadt Kamisli soll dabei ausgenommen werden.

    Türkische Militäroperation in Syrien

    In Nordsyrien läuft seit dem 9. Oktober eine türkische Offensive mit der Bezeichnung „Friedensquelle” gegen die in der Türkei verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK sowie die Terrormiliz des „Islamischen Staates“ * (IS; Daesh).

    Die Regierung in Damaskus hatte as Vorgehen der Türkei im Norden Syriens mehrmals verurteilt.

    *Terrororganisation, in Russland verboten

    pd/ap/sna

     

     

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    Tags:
    Sotschi, Gespräch, Recep Tayyip Erdogan, Wladimir Putin, Militärpolizei, Türkei, Patrouille, Syrien, Russland