22:53 16 November 2019
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    Vučić begeistert von russischen S-400-Systemen

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    Politik
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    Serbien hätte gerne ein Flugabwehrsystem S-400 aus Russland, kann es sich aber noch nicht leisten, sagte Staatspräsident Aleksandar Vučić am Freitag bei einem Besuch auf dem Militärflugplatz Batajnica bei Belgrad.

    Dort wird derzeit das russisch-serbische Manöver „Slawischer Schild 2019“ ausgetragen, bei dem eine S-400-Abteilung und eine Panzir-S-Batterie aus Russland eingesetzt sind.

    Das russische Verteidigungsministerium hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass eine S-400-Abteilung und eine Panzir-S-Batterie nach Serbien verlegt wurden, wo sie zum ersten Mal bei Militärübungen im Ausland eingesetzt werden.

    Der serbische Präsident bestätigte, dass Belgrad ein Kurzstrecken-Flugabwehrraketen-System vom Typ Panzir-S in Russland bestellt hat.

    In Bezug auf die russischen S-400-Komplexe sagte Vučić: „Solche Systeme garantieren die Sicherheit für Ihr Volk und Ihr Land und für kommende Generationen.“ Auch Serbien möchte über solche Waffen verfügen, wenn es sich das einmal leisten könnte.  

    Vučić‘ Worte werden vom serbischen Verteidigungsministerium zitiert.

    Für Serbien, das vor 20 Jahren von der Nato-Luftwaffe angegriffen worden war, hat die Ankunft der russischen Flugabwehrsysteme eine symbolische Bedeutung.

    ls/sb

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