04:32 15 November 2019
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    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (Archiv)

    Neue Operation gegen Kurden? - Erdogan droht im Fall des Vereinbarungsbruchs

    © REUTERS / Mustafa Kamaci/Presidential Press Office
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    Ankara wird laut dem türkischen Präsidenten, Recep Tayyip Erdogan, eine neue Operation gegen kurdische Formationen in Syrien beginnen, wenn sie in der an die Türkei grenzenden 30 Kilometer breiten Sicherheitszone bleiben werden.

    „Wir haben uns mit Russland geeinigt, doch wenn die Terroristen nach 150 Stunden in der vereinbarten Zone bleiben, werden wir weiterhin das tun, was wir tun müssen, wir werden selbst die Kontrolle über die Zone übernehmen und sie säubern. Wir werden uns nicht mit den Terroristen an den Verhandlungstisch setzen“, sagte Erdogan in Istanbul. Dies wurde von dem TV-Sender NTV übertragen.

    Zuvor hatten Russland und die Türkei ein „Memorandum of Understanding“ über 10 Punkte unterzeichnet, darunter über die Entsendung von Einheiten der russischen Militärpolizei und des syrischen Grenzdienstes an die türkische Grenze außerhalb der türkischen Operation „Friedensquelle“. Sie werden den Abzug der kurdischen Truppen und ihrer Waffen auf 30 Kilometer von der syrisch-türkischen Grenze unterstützen. Innerhalb von 150 Stunden muss der Abzug abgeschlossen sein. Ab diesem Moment beginnt ein gemeinsamer russisch-türkischer Streifendienst in einem zehn Kilometer breiten Gebiet von der Grenze westlich und östlich des türkischen Einsatzgebiets. Die Stadt Qamishli soll davon nicht tangiert werden.

    ek/ng

     

     

     

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    Tags:
    Scheitern, Vereinbarungen, Militärpolizei, Sicherheitszonen