02:59 05 April 2020
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    Die Richterin sowie die Mitarbeiter der US-Sicherheitsbehörde FBI und der Staatsanwaltschaft haben sich nach der Gerichtsverhandlung bei der angeblichen russischen „Spionin“ Maria Butina entschuldigt. Darüber erzählte die Russin nach ihrer Rückkehr in die Heimat.

    Über den Gerichtsprozess gegen sie sprach Maria Butina am Sonntag im Rahmen einer TV-Show des Senders „Rossija 1“.

    „Sie haben sich danach bei mir entschuldigt“, sagte sie.

    „Die Staatsanwaltschaft hat sich auch entschuldigt und sogar die Richterin sagte während des Prozesses, dass für sie fünf Minuten gereicht hätten, um festzustellen, dass es keinen Straftatbestand gebe“, so Butina.

    Das US-Rechtssystem funktioniere ihr zufolge derzeit nach dem Prinzip „es soll ein Mensch sein, der Paragraph wird sich finden“.

    Butina kommt aus US-Haft frei

    Maria Butina wurde im Juli 2018 in den Vereinigten Staaten festgenommen und wegen „Verschwörung” im Interesse einer ausländischen Regierung zu 18 Monaten Haft verurteilt. Wegen harter Haftbedingungen bekannte sie sich teilweise schuldig und konnte sich so vor einer langjährigen Haftstrafe retten.

    Am Freitag wurde sie nach Verbüßung ihrer Haftstrafe nach Russland abgeschoben. Ihre Haftzeit, die eigentlich erst am 5. November abgelaufen wäre, wurde um zehn Tage verkürzt.

    om/ae

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    Rückkehr, Russland, Freilassung, Prozess, Spionage, Haft, USA, Maria Butina