10:40 28 Januar 2020
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    NATO-Manöver unweit der weißrussischen Grenze stellen laut Allianzchef Jens Stoltenberg keine Bedrohung für Weißrussland dar. Minsk habe keinen Grund für Besorgnis, erklärte Stoltenberg am Montag nach Angaben des russischen Fernsehsenders RT.

    „Jedes Land hat das Recht, Manöver seiner Streitkräfte durchzuführen. Das betrifft auch NATO-Verbündete“, betonte er.

    Vielmehr sei es die Allianz, die angesichts der zunehmenden Aktivitäten nahe ihrer Grenzen mit einer unberechenbaren Situation im Bereich der Sicherheit konfrontiert sei.

    Wir sind transparent und in unseren Militärübungen berechenbar. Ein Verteidigungsbündnis, das Manöver seiner Streitkräfte durchführt, sollte keine Besorgnis bei den Nachbarn auslösen“, wurde Stoltenberg von russischen Medien zitiert.

    Minsk wird adäquat reagieren

    Zuvor hatte Weißrusslands Verteidigungsminister Andrej Rawkow erklärt, dass Minsk auf die Stationierung von US-Panzertechnik in Litauen und auf die für das Frühjahr 2020 geplante NATO-Übung Defender Europa „angemessen reagieren“ werde.

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    Tags:
    Andrej Rawkow, Sorgen, Manöver, Weißrussland, Jens Stoltenberg, NATO